Tinnitus

„Mann im Ohr“ (Quelle: Pixabay)

Ohrenklingeln, Ohrensausen, Ohrgeräusche


Ihr Ohr ist eines Ihrer empfindlichsten Sinnesorgane. Es ist eine sensible Konstruktion, die für Ihr Gleichgewicht, akustische Wahrnehmung der Umwelt und Natur und viele kleine und große Zwischentöne im Alltag verantwortlich ist. Ist Ihr Ohr spürbar beeinträchtigt, kann eine Ohr-Erkrankung vorliegen. Möglicherweise hindert Sie aber auch eine Wahrnehmungs- und Verarbeitungs-Beeinträchtigung daran, Ihren Alltag wie gewohnt zu erleben.
Wir sorgen mit einer Schritt-für-Schritt Untersuchung dafür, die Ursache klar zu diagnostizieren und die wirksamste Behandlung einzuleiten.

Wenn in größerer Runde das Wort Tinnitus fällt, scheiden sich die Geister schnell: Die einen halten dieses „Ohrensausen“ für zivilisationsbedingten Kokolores, die anderen sind schlicht betroffen. Oft genug müssen sie sich auch noch gegen den Vorwurf wehren, Hypochonder oder Drückeberger zu sein.

Dabei war Tinnitus auch schon unseren Vorfahren bekannt- bei ihnen meldete sich, wie es im Volksmund hieß, ganz einfach der „Mann im Ohr ". Da rauscht, pfeift und klingelt es – oder es dröhnt gar ein ganzer LKW durch den Kopf. Fast 3 Millionen Menschen sind in Deutschland inzwischen von diesem Leiden betroffen und jährlich kommen etwa eine viertel Million Menschen jeden Alters dazu. Die Ursachen sind so vielfältig wie die Symptome: Tinnitus kann durch Stress oder Angst, genauso aber auch durch körperliche Erkrankungen oder Vergiftungen (beispielsweise eine Überdosierung von Acetylsalicylsäure) hervorgerufen werden. Schlimmstenfalls belastet das Geräusch den Betroffenen so sehr, dass es zur Arbeitsunfähigkeit oder gar Selbstmordgedanken führt. Noch vor wenigen Jahren galt eine effektive Behandlung des chronischen Tinnitus in Deutschland als so gut wie unmöglich. Heute sieht das ganz anders aus, denn seit man weiß, dass gerade chronischer Tinnitus nicht im Ohr, sondern im Gehirn stattfindet, ist Tinnitus auch heilbar.

Ob Schäden im Hörsystem (Lärmtrauma), Erkrankungen benachbarter Organe (wie der Halswirbelsäule), Störfelder (zum Beispiel im Zahn/Kieferbereich oder der Nasennebenhöhlen), eine psychische Überlastung oder Stress vorliegen, muss vorher geklärt werden. Die Isolation, in die diese Menschen sich häufig als Gegenreaktion begeben, verändert jedoch nicht nur ihr Verhalten, sondern lässt sie sich noch mehr auf den Tinnitus fokussieren.

Gerne klären wir Ihre Beschwerden behutsam ab und finden die auf Sie zugeschnittene Therapie.

Ob Noiser, Masker, Tinnitracks, Hörgerät, Retraining, Akupunktur oder andere Behandlungswege: wir haben langjährige Erfahrung, die wir Ihnen gerne zukommen lassen.

Aktuelle Forschungsergebnisse über Tinnitus-Therapien beziehen wir aus der Charité Tinnitus-Ambulanz Prof. Mazurek.

 

Und noch ein Tip:
Stille ist Gift für die Behandlung eines Tinnitus.

 

 

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